Im Frühjahr 2010 wurde bei der Stadt Dortmund ein Arbeitskreis eingerichtet, der den Envio-Skandal aufarbeiten sollte. Teilnehmer des Arbeitskreises kamen aus dem Umweltamt der Stadt Dortmund, dem Gesundheitsamt und der städtischen Wirtschaftsförderung. Als externe Teilnehmer stießen Vertreter der Berufsgenossenschaft Dortmund, des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA Bielefeld), der Umweltverwaltung Bochum-Dortmund-Hagen sowie des Landesumweltamtes (LANUV) zum Arbeitskreis. Die Bezirksregierung Arnsberg war mit ihren Arbeitsbereichen für Immissionsschutz-Genehmigung, Immissionsschutz-Anlagenüberwachung und Arbeitsschutz vertreten.
Der Arbeitskreis vereinbarte, alle Unterlagen über den Envio-Skandal zusammenzutragen - einschließlich aller Informationen über die Vorgänger am Envio-Standort.
Als Archivierungs- und Dokumentationsinstrument wurde das „PCB-Tagebuch“ aufgebaut. In diesem "Tagebuch" werden chronologisch alle Akten, Gutachten, Schreiben, Vermerke zum Envio-Skandal eingepflegt.
Die Teilnehmer einigten sich darauf, die jeweiligen Zuständigkeiten zwischen der Stadt Dortmund, der Betriebsgenossenschaft und der Bezirksregierung Arnsberg farblich im "PCB-Tagebuch" zu kennzeichnen.
Wir veröffentlichen hier dieses "Tagebuch".