Behörden und Institutionen teilen sich eine hohe Mitverantwortung am Envio-Skandal. Ihr Versagen bewegt sich häufig in Grauzonen zwischen Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die Bezirksregierung Arnsberg sollte die Giftfirma überwachen. Sie tat es mehr schlecht als recht. Der damalige Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) hätte früh eingreifen können. Er tat es nicht, verlieh dem PCB-Entsorger stattdessen einen Öko-Orden. Und der Zertifizierer DQS schickte sieben Jahre lang einen Sachverständigen zu Envio, der auch bei gravierenden Mängeln ein Zertifikat vergab.

Bezirksregierung versagte bei Envio

Das Prognos-Gutachten zum PCB-Skandal beim Dortmunder Unternehmen Envio belastet die Bezirksregierung Arnsberg schwer. Die Vorwürfe reichen von plumper Nachlässigkeit bis zu grober Fahrlässigkeit. Demnach trifft die Überwachungsbehörde maßgebliche Schuld an den Verseuchungen von Menschen und Umwelt.

weiterlesen…

Land kritisiert Behördenversagen

Die NRW-Landesregierung zieht eine deprimierende Bilanz des Envio-Skandals. Behörden wie die Bezirksregierung Arnsberg und das Staatliche Umweltamt Hagen hätten versagt. Umwelt- und Arbeitsschutz seien aufgrund der Personalnot derzeit kaum möglich.

weiterlesen…

Was wusste Uhlenberg?

Der ehemalige Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) schweigt über seine Rolle im PCB-Skandal. Obwohl sein Ministerium konkrete Hinweise darauf hatte, dass Envio die jahrelang gesuchte Giftschleuder sein müsse, zeichnete er die Firma noch als „Ökoprofit-Betrieb“ aus. Heute ist Uhlenberg Präsident des Landtages.

weiterlesen…

Das Blendwerk der Zertifizierer

„Prozesse beherrschen – Qualität sichern – Wettbewerbsvorteile gewinnen“. Mit diesen Schlagworten wirbt die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS). Doch hinter den glänzenden Zertifizierungen des Unternehmens steckte im Fall Envio ähnlich schlampige Arbeit wie bei der Giftfirma.

weiterlesen…

Messwerte täuschen die Öffentlichkeit

Eine Irreführung der Öffentlichkeit: Bezirksregierung und Landesumweltamt kommunizieren nur Giftwerte, die auf die Firma Interseroh als verbleibende PCB-Schleuder im Dortmunder Hafen schließen lassen. Ein Messergebnis, das auf das Envio-Gelände als anhaltend gefährliche Giftquelle hinweist, wurde verschleiert. Wie kritisch der Wert nahe des Erholungsparks Fredenbaum ist, geht aus einem internen Bericht hervor, der der WAZ Mediengruppe vorliegt.

weiterlesen…

Fotos

Foto1 Foto1 Foto1 Foto1 Foto1 Foto1

Fotos

Foto1 Foto1

Fotos

Foto1 Foto1

Dokumente

Prognos Bericht 1

Prognos Bericht 2

Zertifizierung Qualitäts- und Umweltmanagementsystem

Zertifizierung Entsorgungsfachbetrieb

DQS zu Envio 2

DQS zu Envio 1

Ökoprofit-Auszeichnung für Envio

Kooperation AAV 2

Kooperation AAV 1

Fachaufsichtliche Gesamtbewertung Ministerien

Dokumente

Mail Staubmessung

PCB auf Dächern und Fahrwegen

Wischproben in Nachbarbetrieben

Arbeitsanweisung unversiegelte Flächen absaugen

Prüfbericht Wasserproben

Pressemitteilung PCB im Hafenwasser

Präsentation Blutergebnisse Mitarbeiter

Wessling Wischprobe Trafo

Mail Bezirksregierung Ergebnisse Trafo

Mail Bezirksregierung Untersuchung Trafo

Mail Bezirksregierung zur Trafobeprobung 2

Mail Bezirksregierung zur Trafobeprobung 1

Liste Proben weitere Betriebe

Fegeproben weitere Betriebe

Tabelle Proben Trafobleche

Schreiben LANUV Trafobleche

Ergebnisse Fegeproben Mai 2010

Schreiben LANUV Mai 2010

Proben Nahrungspflanzen

Proben Nutzpflanzen

Ergebnis Fegeproben April 2010

Dokumente

Ergebnisse 14. Februar bis 14. März 2011

Ergebnisse 17. Januar bis 14. Februar 2011

Ergebnisse 21. Dezember 2010 bis 17. Januar 2011

Ergebnisse 22. November bis 21. Dezember 2010

Ergebnisse 23. Oktober bis 22. November 2010

Ergebnisse 27. September bis 25. Oktober 2010

Ergebnisse 28. August bis 29. September 2010

Ergebnisse 22. Juli bis 28. August 2010

Ergebnisse 24. Juni bis 22. Juli 2010

Ergebnisse 27. Mai bis 24. Juni 2010

Ergebnisse 31. März bis 29. April 2010