Der Envio-Skandal stellt die Ärzte vor eine große Herausforderung. Die PCB-Werte der Opfer sind beispiellos. Nie zuvor haben Mediziner mit derartigen Giftkonzentrationen zu tun gehabt. Ein aufwändiges Betreuungsprogramm ist angelaufen, da kommt heraus: Schon vor den Blutuntersuchungen litten hoch mit PCB belastete Personen an Krebs. Aktuelle Befunde zeigen: Die Beschwerden unter den Betroffenen häufen sich. Die Hoffnungen der sechs schwerstbelasteten Opfer ruhen auf einem medizinischen Experiment, dessen Ausgang völlig ungewiss ist.
Das Drama nimmt seinen Lauf. Nach Informationen der WAZ Mediengruppe gibt es im Envio-Skandal die ersten Krebsfälle. Betroffen sind sechs Opfer der giftigen Geschäfte des PCB-Entsorgers. Immer mehr Menschen werden krank.
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Das Ausmaß der Envio-Katastrophe ist gewaltig. 360 Menschen wurden vergiftet. Sie leiden unter extremen PCB-Belastungen, die europaweit ohne Beispiel sind. 300 Betroffene nehmen das Betreuungsprogramm an. Einige wollen die Wahrheit gar nicht wissen.
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Mit einer Therapie, die nie zuvor angewendet wurde, wollen Ärzte die höchstbelasteten Envio-Opfer vor schweren Krankheiten bewahren. Ein kompletter Blutaustausch soll das giftige PCB aus ihren Körpern schwemmen. Ob es gelingt, weiß niemand.
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Der Envio-Skandal: für die Opfer ein Fluch, für die Forschung ein Glücksfall. Wissenschaftler aus dem In- und Ausland schauen nach Dortmund. Forscher verschlingen neueste Messergebnisse. Medizinstudenten bekommen neues Futter.
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